Donnerstag, August 04, 2016

Gesunde Ernährung


Im Beitrag über Diäten (http://fatpackchallenge.blogspot.com/2016/08/diaten-und-ihre-wirkung.html#more) habt Ihr erfahren, warum Ihr Eure Hoffnungen nicht in sie setzten solltet. Man kann zwar nicht alles essen was man will, aber man sollte auch keine strengen Diäten halten… Wie soll man sich nun ernähren?  

Zunächst sollte man die Willenskraft, die man in Diäten steckt, lieber einsetzen, um seine Essgewohnheiten auf Dauer umzustellen. Und was ist nun diese besagte richtige Ernährung, von der man im Internet sowie in der Fachliteratur immer wieder liest? Es gibt eine Unmenge von Beispielen und Theorien, aber lasst uns mal klären, was wir in der FatPack Challenge darunter verstehen.

Richtige Ernährung bedeutet, ausgewogen, gesund und angemessen portioniert zu essen. Ausgewogenheit heißt, dass Kohlenhydrate, Proteine und auch Fette in den richtigen Mengen enthalten sein müssen.  Welche Proportionen das sind, hat was mit der allgemeinen Fitness, dem Gesundheitszustand und den Zielen jedes Einzelnen zu tun. Unseren Teilnehmern geben wir die Proportionen, welche innerhalb des Spiels zu Ergebnissen führen mit auf den Weg, und helfen auch danach, die Resultate zu halten.

Am einfachsten ist es sich seine ganzes Essen als einen großen Teller vorzustellen. Die Hälfte dieses Tellers sollten Obst und Gemüse ausmachen, ein Viertel Fisch oder Fleisch und das andere Viertel Getreide und Getreideprodukte.

Um sich gesund zu ernähren, sollten vor allem Fertigprodukte, Fast Food, kalorienreiche Getränke (Limonade, Vollmilch, Tee und Kaffe  mit Zucker) und zuckerreiche Nahrung ausgeschlossen werden.

Woher weiß man, dass unsere Ernährung zu viel Zucker beinhaltet? Die Normen der Weltgesundheitsorganisation entspricht 12 Teelöffel Zucker am Tag (http://www.who.int/nutrition/publications/guidelines/sugars_intake/en/). Ganz schön großzügig, nicht wahr? Nun, ganze 12 Löffel würde sich wohl keiner in den Tee oder Kaffee geben. Es geht hier mehr  um versteckten Zucker bzw. Zucker in Fertigprodukten: Schokoladen, Frühstücksflocken, Jogurt, Kekse und so weiter, ja sogar im Ketschup! Hier lauert die Gefahr. Man hat keine Übersicht über die Zuckermenge, die man tatsächlich zu sich nimmt. Deshalb sollten vor allem natürliche Lebensmittel gegessen und Fertigprodukte/Convenience Food gemieden werden.

Nun zu den Portionsgrößen. Am besten ist es 5 bis 6 Mahlzeiten am Tag, in Mengen von 150 bis 200 Gramm, zu sich zu nehmen. Dieses Prinzip stellt meistens eine große Herausforderung dar und erfordert viel Willenskraft. Denn es heißt nicht, auf ein Produkt zu verzichten, sondern  seine Gewohnheiten umzustellen. Und das ist schwer. Aber wie man weiß, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und mit etwas Umdenken gelingt es auch.

Nehmt am besten am Anfang Eure gewohnte Portion und teilt diese in zwei Hälften. Esst die eine Hälfte jetzt und die andere in 3 Stunden usw. Anstelle von 3 großen Mahlzeiten, habt Ihr so schon mal 6 kleinere.

Diejenigen, die mehr erfahren möchten und Lust haben auf eine dauerhafte Umstellung begrüßen wir gerne in der nächsten FatPack Challenge (http://fatpackchallenge.com/anmelden.html)